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N2 | MKG Nördlingen

Ihr Zentrum für Kiefer­nekrosen

Eine Kiefernekrose bezeichnet das Absterben von Knochen­gewebe im Bereich des Ober- oder Unterkiefers. Sie kann im Zusammenhang mit bestimmten Medikamenten, oder nach einer Strahlen­therapie auftreten. Auch entzündliche Prozesse des Kiefer­knochens können zu ausgedehnten knöchernen Defekten führen, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und behandelt werden. Erkrankungen des Kieferknochens stellen besondere Anforderungen an Diagnostik, interdisziplinäre Abstimmung und chirurgische Erfahrung.

 

In unserem N2 | MKG Zentrum für Kiefer­nekrosen bündeln wir wissen­schaftliche Expertise, langjährige klinische Erfahrung und strukturierte interdiszi­plinäre Zusammen­arbeit zur Behandlung von Kiefer­nekrosen und entzündlichen Erkrankungen der Kiefer­knochen.

Ihr Experte für Kiefer­ne­krosen

Prof. Dr. Dr. Oliver Ristow

 

  • Langjährige klinische und operative Erfahrung in der Behandlung von Kiefernekrosen
  • Autor und Mitglied wichtiger Leitlinien­gruppen zu Kiefer­nekrosen und Osteo­porose
  • Mitbegründer der Europäischen Task Force für Medikamenten-assoziierte Kiefer­nekrosen
  • Internationale Expertise in Forschung, Prävention und Therapie von Kiefer­nekrosen

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Alles Wichtige zu Kiefer­ne­krosen auf einen Blick

Die Risiken

 

Eine Kiefer­nekrose ist keine häufige, aber eine auch im Einzelfall ernstzunehmende Therapie­folge. Das Risiko einer Mani­festation wird durch eine gute Anamnese, die Aufklärung des Patienten sowie eine interdisziplinären Patienten­betreuung deutlich reduziert.

 

Die Entstehung

 

Dentogene Infektionen und bakterielle Besiedlungen scheinen eine zentrale Rolle als Auslöser einer Kiefernekrose einzunehmen, wahrscheinlich weil die reaktive Knochen­resorption in der Nähe einer Infektion unterdrückt wird. Das ist offenbar ein Schutz­mecha­nismus des Kieferknochens. Daher zielen die vorbeugenden und thera­peutischen Maß­nahmen darauf ab, chronische dentogene Infektionen zu vermeiden bzw. zu behandeln.

 

Die Symptome

 

Das klinische Leitsymptom einer Kiefernekrose ist der freiliegende oder sondierbare Knochen. Immer mehr Daten weisen nach wissen­schaftlichen Studien darauf hin, dass es auch manifeste Nekrosen ohne klinisch exponierten Knochen gibt, welche abgrenzungs­diagnostisch eine große Herausforderung darstellen.

 

Die Vorbeugung

 

Vorbeugende Maßnahmen sind von großer Bedeutung: sowohl vor Beginn einer Bestrahlung oder einer Therapie mit antiresorptiven Medikamenten, als auch während und nach einer solchen Behandlung. In dieser sensiblen Phase müssen zahnärztlich-chirurgische Eingriffe besonders sorgfältig geplant und unter klar festgelegten Sicherheits­vorgaben durchgeführt werden.

 

Die Therapie

 

Eine frühzeitige und konsequente operative Behandlung hilft, größere Knochen­defekte zu vermeiden. Sie schafft außerdem die Voraus­setzung dafür, dass eine notwendige onkolo­gische oder osteologische Therapie rasch wieder aufgenommen oder fortgeführt werden kann. Gleichzeitig ermöglicht sie eine zeitnahe prothetische Versorgung und trägt so wesentlich zur Verbesserung der Lebens­qualität bei.

 

Das ist uns im Sinne unserer Patienten wichtig:

Alle vorbeugenden und thera­peutischen Maßnahmen in der Mund­höhle sollten immer individuell auf den Patienten abgestimmt und an das persönliche Risiko angepasst werden. Dabei ist eine enge Abstimmung mit dem Fachbereich, der die anti­resorptiven Medikamente verordnet, unerlässlich.

N2 | MKG Zentrum für Kiefer­nekrosen

Unsere Leistungen
auf einen Überblick

Inter­disziplinärer Austausch und Koordination zwischen Onkologen, Osteologen, Hausärzten und Haus­zahn­ärzten

Patienten­information und Aufklärung nach aktuellstem wissen­schaft­lichen Stand

Vorbeugende Maß­nahmen zur Vermeidung einer Kiefer­nekrose

Therapie einer manifesten Kiefer­nekrose

Kaufunktio­nelle Rehabili­tation nach einer Kiefer­nekrose